Biographie
[kürzere Version]
Liu Fang (* 1974 in Kunming,
China) begann bereits im Alter von 6 Jahren die Pipa (Chinesische
Laute) zu erlernen und gab bald darauf öffentliche Aufführungen
als Wunderkind, darunter ein Konzert für die englische Königin
während ihres Besuchs in China. Liu Fang erhielt zahlreiche
Auszeichnungen und absolvierte 1993 das Shanghaier Konservatorium.
Mit ihrer Übersiedlung nach Montreal 1996 begann für Liu
Fang eine beeindruckende internationale Karriere, mit weltweiten
Konzertauftritten und Soloabenden an prestigeträchtigen Orten
und Festivals, darunter das Théâtre de la Ville in
Paris, oder die Philharmonie in Liège, Belgien.
Mit ihrem meisterlichen,
gehaltvollen Pipa-Spiel sowie breit gefächertem Repertoire
wird Liu Fang von Publikum wie Presse gefeiert. Sie besitzt eine
virtuose Technik, Grazie und einzigartige Empathie gegenüber
der Musik, die sie spielt – ob traditionelle Musik oder moderne
westliche Kompositionen.
Im Juni 2001 erhielt sie einen Preis vom "Canada Council for
the Arts" und 2006 wurde sie mit dem begehrten French Academie
Charles Cros Award (französischer „Grammy“) ausgezeichnet.
Biographie
Liu Fang lebt seit Jahren in Montreal und ist wegen der Qualität
und der Sensibilität ihres Musizieren international bekannt.
Geboren 1974 in der chinesischen Provinz Kunming wandte sie sich
bereits im Alter von 6 Jahren an die Pipa,
die sie im Alter von 9 Jahren zum ersten Mal öffentlich spielte.
1985 unterhielt sie damit Königin Elisabeth, als die Königin
China besuchte. Sie gewann verschiedene regionale und nationale
Preise und absolvierte ein Studium an der Hochschule der Musik in
Schanghai, wo sie sich zudem an die Guzheng,
eine chinesische Zither, wandte. 1996 siedelte sie nach Kanada um
und gewann die Aufmerksamkeit des Publikums sowohl durch die Vielseitigkeit
und die Anmut ihres Musizieren als auch durch den Umfang ihres Repertoires.
Sie hat zahlreichen
Konzerte in Kanada und in Europa, nämlich Frankreich, Großbritannien,
die Niederlande, Italien, ..., und gespielt im Juli 2006 zwei solo
Konzerte am Tanz- und Folkfestival Rudolstadt, beide Konzerte wurden
durch Bayerischen Rundfunk und Westdeutscher Rundfunk Köln
übertragen.
In
den zahlreichen Konzerten, die sie alleine, im Ensemble oder mit
Orchesterbegleitung gab, führte Liu Fang u.a. neue Werke von
den renommierten kanadischen Komponisten R. Murray Schafer und Melissa
Hui zum ersten Mal vor. In letzter Zeit, in der glanzvollen Premiere
des Musikdramas Das Palast des Zinnoberphönix von R. Murray
Schafer, spielte sie sowohl die Pipa als auch die Guzheng. Sie erscheint
auch mit Virtuosen aus Indien, Japan, Syrien und Vietnam. Neben
Konzerten im Fernsehen und im Radio spielt sie Filmmusik und bringt
9 CDs heraus. 2006 hat Liu Fang den prestigevollen Akademie
Charles Croc Preis von Frankreich für ihre neue CD unter
den Title "Le son
de soie" gewonnen.
Ihr
wurden mehrere Stipendien vom Canada Council for the Arts zugeteilt,
und am 5. Juni, 2001, wurde sie mit dem begehrten Future
Generations Millenium Prize aufgezeichnet. In den Worten des
Jurys: „Dank ihres meisterhaften Können auf der Pipa
und der Guzheng ist Liu Fang als eine hochbegabte Interpretin traditioneller
chinesischer Musik international bekannt. Ihr Wissen und Können
in diesem Bereich will sie durch die Begegnung mit der westlichen
klassischen Musik, zeitgenössischer Musik und der Improvisation
so ergänzen, daß neue musikalische Formen entstehen,
welche die Klüften zwischen den verschiedenen Kulturen überbrücken
und ein neues Publikum erschließen.“
Höre-Probe: Liu Fang spielte pipa Konzert mit Manitoba Kammerorchester
am 31.01.2006, werk von Tan Dun, unter der Leitung von Scott Yoo,
Aufnahme von CBC Radio:
Liu
Fang in wikipedia.org
Liu
Fang Bio and audio demo at WOMEX website
Liu
Fang at CBC Radio, with video and music online
Reportage
sur le concert solo au Théâtre de la Ville, Paris,
France, 2006
Portrait
of Liu Fang by Daniel Brown, Mondomix, 2006.
Introduction
to Chinese Traditional Music
The
historical development of pipa